Spnburg |
DURCH PoliDICK UND DÜNN
Politisches Sonntag-Morgen-Café im Meck vom 7. November 2010
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Sonntag fand ein weiteres politisches z'morge statt. Elisabeth
Burgener, SP-Grossrätin aus Gipf-Oberfrick lud zur Diskussion über die
Verkehrssituation im Fricktal ein. Nach einer kurzen Einführung ergabe
sich eine angeregte Diskussion über verschiedenen Brennpunkte in der
Verkehrsfrage. Als ein wichtiger Punkt wurde Situation um den Bahnhof
Frick ausgiebig erläutert. Alle Anwesenden waren der Ansicht, dass hier
ein Handlungsbedarf besteht. |
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DURCH PoliDICK UND DÜNN
Politisches Sonntag-Morgen-Café vom 22. Nov. 09 in Laufenburg
| Schon zum vierten Mal lädt Elisabeth Burgener,
Grossrätin SP, Gipf-Oberfrick, zur Diskussion ein. „DURCH poliDICK UND
DÜNN“ ist inzwischen zur äusserst beliebten Gesprächsrunde geworden. In
ihrer lebendigen Art erzählt E. Burgener diesmal im Treffpunkt in
Laufenburg ganz allgemein über das momentane Geschehen im Grossen Rat
und im Besonderen über die Sicherheitspolitik. Zum Thema
Ausländerpolitik befragt E. Burgener den aus der Türkei stammenden und
seit langem in Laufenburg wohnenden Aydin Gökduman. Er fühlt sich der
Schweiz sehr verbunden, möchte jedoch nicht primär als Ausländer
sondern vor allem als Mensch wahrgenommen werden. Er wünscht sich, dass
er hier noch vermehrt mitdenken und mitgestalten kann. In der anschliessenden sehr angeregten Diskussion zeigt sich, dass ein grosser Teil der hiesigen Bevölkerung den Dialog mit Menschen aus andern Ländern aktiv sucht. Gerade in der Stadt Laufenburg gibt es einige Beispiele von positiven Integrationsbestrebungen. Anders als im übrigen Fricktal wohnen hier rund 50% ausländische Personen. Tatsächlich hat sich das Miteinander von einheimischen und ausländischen Menschen bewährt.“ |
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DURCH PoliDICK UND DÜNN
Politisches Sonntag-Morgen-Café im Meck vom 1. März 09
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Schon zum dritten Mal hat Elisabeth Burgener Brogli, SP Grossrätin aus Gipf-Oberfrick, zu einem politischen Sonntag-Morgen-Café eingeladen. Zahlreiche Personen aus dem oberen und unteren Fricktal haben mit Interesse teilgenommen. Nicht erstaunlich, denn diesmal ist auch Peter
Koller, SP Grossrat aus Rheinfelden und Mitglied der grossrätlichen
Kommission Bildung, Kultur und Sport, als Gast eingeladen. |
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Doch Schwerpunktthema der Veranstaltung ist die
„Zukunft der Schule“.
E. Burgener, als Werklehrerin und Ausbildungsleiterin berufstätig an
der heilpädagogischen Schule in Windisch, erläutert kurz das aktuelle
„Bildungskleeblatt“, so wie es vom Grossen Rat im Januar 2009
verabschiedet worden ist. Darüber findet am 17. Mai 2009 eine
Volksabstimmung statt. Im Herbst 2009 ist ein Urnengang zur
SVP-Initiative „Für die Stärkung der Schule Aargau“ geplant.
Ähnliche Zielsetzungen wie das aargauische Bildungskleeblatt verfolgt
auch der Bildungsraum Nordwestschweiz, d.h. die Kantone BS BL SO und AG
streben eine bestmögliche Koordination an. Übergeordnet ist „HarmoS“,
die Vereinheitlichung der Schulstrukturen auf Bundesebene, Vor zwei
Jahren hat das Schweizer Stimmvolk grossmehrheitlich zu dieser
Verfassungsänderung ja gesagt. Inzwischen hat sich auch fast die Hälfte
der Kantone bei entsprechenden Urnengängen positiv dazu geäussert.
Bei einer kürzlichen Umfrage fanden unter den vier „Kleeblättern“ die
Blätter „Tagesstrukturen“ und „Sozialindex“ am meisten, das Blatt
„Eingangsstufe“ hingegen am wenigsten Zustimmung.
Obwohl E. Burgener beim Blatt „Harmonisierung der Oberstufe“ das Modell
mit einem Untergymnasium in Gipf-Oberfrick favorisiert hatte, und sich
P. Koller ursprünglich für zwei statt drei Leistungszüge eingesetzt
hatte, stehen sie jetzt beide voll hinter dieser Vorlage. Denn
ausschlaggebend ist die zukunftsorientierte, allgemeine Stossrichtung.
Peter Koller, seit Jahren als Gymnasiallehrer in
Münchenstein Baselland tätig, unterstützt dies und plädiert für neue
Schulstrukturen, welche mit den angrenzenden Kantonen kompatibel sind.
Er wünscht sich Niveaukurse und viel Durchlässigkeit in der Oberstufe,
um die Jugendlichen ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend
bestmöglich zu fördern.
In der anschliessenden angeregten Diskussion wird mehrmals
festgestellt, dass weite Kreise der Bevölkerung zu wenig oder schlecht
informiert sind über die Inhalte des Bildungskleeblattes. Dadurch
entstehen unnötige Ängste vor dem „unbekannten Neuen“. Bei genauerem
Hinsehen hingegen bringt das Bildungskleeblatt viele bereits best
erprobte Lernformen, z.B. im Kindergarten oder beim integrativen
Lernen, schlicht und einfach in die dazu notwendige gesetzliche Form.
Konkret heisst das, dass ganz viel Informationsbedarf besteht, sei es
bei den Eltern oder den Stimmberechtigten.
Dies gelingt dank einfach verständlicher Sprache und mit eingängigen
Bildern. Empfohlen wird eine lebendig gestaltete DVD Aufnahme mit dem
Titel „Spielen – entdecken – lernen“ als Download auf der Website des
Kantons Aargau erhältlich. Auch die Lehrpersonen sollen offen sein für
Neues, denn es gilt auch, den bereits bestehenden Spielraum im
Schulwesen voll auszuschöpfen, betont Verena Buol,
Schulpflegepräsidentin von Gipf-Oberfrick.
Beim Kleeblatt sind leider schmerzliche Abstriche gemacht worden. So bedauert Brigitte Rüedin, Stadträtin von Rheinfelden, dass die ursprünglich geplante kantonale Anstossfinanzierung von Tagesstrukturen jetzt ersatzlos gestrichen worden ist, was insbesondere kleine finanzschwache Gemeinden vor unüberwindbare Hindernisse stellen könnte.
Fazit der lebhaft geführten Diskussion: Es gilt, unbedingt Ja zu sagen zum Bildungskleeblatt bei der Abstimmung vom 17. Mai 2009.
Ursula Nakamura-Stoecklin
Besuch im Soup & Chill – ein besonderer Treffpunkt in Basel
„Sozial handeln“ – was heisst das konkret?
Begeistert
folgten die Kandidatinnen und Kandidaten der SP Bezirk Laufenburg der
Einladung ihrer
Kollegin, Irène Lengacher aus Wölflinswil, sie doch einmal bei ihrer
Tätigkeit bei „Soup and Chill“, einer Suppenküche für Randständige, zu
besuchen. Vom Bahnhof Basel SBB gelangt die Gruppe schon bald zu einem
unscheinbaren, weiss bemalten Container. Vor der Tür steht ein
freundlicher Mitarbeiter von Securitrans. Drinnen werden die Gäste ganz
herzlich begrüsst von Irène Lengacher, Co-Leiterin bei diesem Projekt
vom „Verein Schwarzer Peter Basel“.
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Der anfänglich fast leere Raum füllt sich langsam. Man sitzt, trinkt Kaffee oder billiges Bier und plaudert miteinander. Es wird viel geraucht. Erstaunlich, dass sich die Anwesenden trotz Sprachbarrieren so gut untereinander verständigen können! Die Gäste aus dem Fricktal freuen sich, dass sie wie geplant schon bald mithelfen können beim Rüsten von Gemüse für die Suppe oder beim Schälen von Orangen für einen wunderbaren Fruchtsalat. Doch es ist gar nicht so einfach, im Tempo mitzuhalten, denn der sog. „Chef vom Rüsten“ zerstückelt in Windeseile riesige Kartoffeln. Bald erzählt der ältere Mann aus Südosteuropa von seiner Jugend und seinem Fachwissen beim Häuserbau. Vor allem hofft er, dass er baldmöglichst aus der jetzigen verzwickten Situation herauskommt und vielleicht langfristig in seiner Heimat wieder einen Job findet. Ein weiterer sehr höflicher Mann am Tisch redet bestes Schwyzerdütsch und trägt später wie ein galanter Kellner Teller in die Küche. Man fragt sich, wo dieser Mann früher beruflich tätig gewesen ist. |
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Am Nebentisch sitzt eine eher zurückhaltende, ca. 40-jährige Frau. Sie hat offenbar bis vor kurzem ein ganz normales berufliches und privates Leben geführt, doch sie ist offenbar ein Opfer der Wirtschaftskrise: Man hat ihr unversehens gekündigt. Wohl steht ihr das Arbeitslosengeld zur Verfügung, doch neben einer schweren persönlichen Beziehungskrise musste sie die Wohnung aufgeben. Nebenbei erwähnt die Frau, dass das Leben als offiziell obdachlose Person sehr mühsam ist. Deshalb ist sie froh um den täglichen Austausch mit Anderen hier im Soup & Chill. Zwei weitere Kandidierende sind bald in ein spannendes Gespräch auf englisch mit einem Mann aus Zentralafrika vertieft. Jener hat viel Trauriges erlebt und trotz allem seine heitere Freundlichkeit bewahrt. Gleichzeitig schnetzeln mehrere Personen an jenem Tisch gedörrte Feigen in ganz kleine Stücke. Denn dank der Spende der SP Leute gibt es an diesem Tag neben der üblichen nahrhaften Gemüsesuppe auch Fleisch und sogar ein Dessert.
Anzutreffen sind hier Menschen jeglichen Alters und verschiedenster Nationalitäten. Beeindruckt sind die Besuchenden, dass sie vielfach Personen mit einem durchaus üblichen Schweizer Lebenslauf begegnen, welche dann zum einen wegen irgend welchen Schicksalsschlägen und zum anderen wegen unglücklichen Verknüpfungen schon bald aus dem ganzen sozialen Netz gefallen sind. Sie alle leben am Rande der Gesellschaft, sind obdachlos oder wohnen in schwierigsten Verhältnissen und müssen ums tägliche Überleben kämpfen. Doch in dieser „Wärmestube“ finden sie im Winter Schutz vor der Kälte und ebenso wichtig Gespräche mit Andern und auch viel menschliche Wärme.
Seit längerem hatte man darüber diskutiert ob es im Kanton Aargau für Menschen in existentieller Not überhaupt Angebote mit Hilfestellungen wie das Soup & Chill, gibt. Irène Lengacher bestätigt, dass unter den täglich rund 40 Besucher/innen auch immer wieder Leute aus dem Kanton Aargau gerne hierher kommen. Tatsächlich erzählt schon bald eine sehr junge Frau, sie habe ihre ganze Jugend in einer ländlichen Aargauer Region verbracht und eine sehr gute Schulbildung genossen. Doch wie überall gab es auch dort Jugendliche wie sie mit Drogenproblemen. Leider wird jedoch zu wenig getan für einen wirkungsvollen Ausstieg und eine berufliche Wiedereingliederung. Im Gegenteil die wenigen verbliebenen Treffpunkte der Randständigen wurden aufgelöst… umso besser, dass es Soup & Chill in Basel gibt! Diese junge Frau kommt noch immer gerne hierher, obwohl sie jetzt wieder konkrete Berufsperspektiven hat dank einem viel versprechenden Beschäftigungsprogramm.
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Inzwischen hat das Betreuungsteam in der sehr engen und einfachen Küche eine herrlich duftende Gemüsesuppe gekocht. Für einige Menschen wird es die einzige warme Mahlzeit an diesem Tag sein, bevor sie sich dann irgendwo eine Bleibe für die Nacht suchen… Diese im kalten Winter offensichtlich notwendige Wärmestube Soup & Chill ist vollumfänglich auf Spenden, Geld oder Nahrungsmittel, angewiesen. Diesmal wurde die Mahlzeit von den Besucher/innen aus dem Fricktal finanziert. Die Gäste aus dem Bezirk Laufenburg verabschieden sich und stehen noch immer unter dem Eindruck des Erlebten. Es hat sich für sie bestätigt, dass ein Engagement für „soziales Handeln“ notwendig ist. Bild: |
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UN 23.2.09